Buchhandlung Gunzenhausen
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„Fritz und Emma“ <br>von Barbara Leciejewski

„Fritz und Emma“
von Barbara Leciejewski

Buch der Woche

Manchmal sind es eben doch die Klappentexte: In diesem Fall eine Kundenbestellung, ein Blick auf den Buchrücken und ich will einfach wissen, warum Emma und Fritz seit 70 Jahren nicht mehr miteinander gesprochen haben.

1947: Emma ist überglücklich, dass ihr geliebter Fritz doch noch aus dem Krieg zurückgekehrt ist. Nun fiebert sie der Heirat entgegen. Doch der Krieg hat einen Schatten auf Fritz‘ Seele gelegt, gegen den nicht einmal Emma mit all ihrer Liebe ankommt. Und dann, in der Nacht, die eigentlich die glücklichste ihres Lebens sein sollte, geschieht etwas Schreckliches, das alles verändert.
2019: Marie ist mit ihrem Mann neu nach Oberkirchbach gezogen und lernt nach und nach die Einwohner des Dörfchens kennen. Auch den 92-jährigen griesgrämigen Fritz Draudt und die ebenso alte Emma Jung. Marie erfährt, dass die beiden seit fast siebzig Jahren nicht miteinander gesprochen haben. Dabei wollten sie einst heiraten. Marie nimmt sich vor, Fritz und Emma wieder miteinander zu versöhnen, bevor es zu spät ist…

Natürlich werde ich nicht mehr verraten, aber mich hat diese Geschichte gefesselt und ich konnte einfach nicht aufhören zu hören (in meinem Fall war es das Hörbuch). Es hat wieder einmal einfach Spaß gemacht, zwischen zwei Zeiten zu springen. Die langsam steigende Spannung hat mich sogar dazu gebracht, dass ich mit Knopf im Ohr gesaugt habe. Kein Wunder, dass ich dabei den Rest der Welt vergessen konnte.

Von Melena